Sonntag, 6. November 2011

Winterpause

Namasté

Hey Leute, dies ist mein vorerst letzter Beitrag. Mich freut es, wenn dieses Blog weiterhin als kleines Nachschlagewerk zum Geldsystem nützlich sein kann. Zur Systematik ist viel gesagt und geschrieben worden. Dass unser heutiges Geldsystem nicht von nachhaltiger Natur ist erkennt mittlerweile Jeder, der sich auch nur im Ansatz kritisch mit diesem System auseinandersetzt. Man muss nur die richtigen Fragen stellen und einmal selbst nach Antworten suchen. Wie so oft im Leben. Der beste Berater ist man in vielerlei Hinsicht oft immer noch selbst.

Nun gilt es also - mitsamt den Erkenntnissen des bestehenden Geldsystems - eine gerechtere Lösung auf die Beine zu stellen. Ein Lösung, die konstant allen von Nutzen ist. Nur dann kann sie auch nachhaltig sein. Nur dann hätten meiner Meinung nach die Freiheit und der Frieden der Völker ein stabiles Fundament. Nur dann kann die Menschheit einen weiteren entscheidenden "Schritt vorwärts" machen. Hier wurde bereits eine Menge Vorarbeit geleistet.

Ich möchte mich für die vielen Mails und erkenntnisreichen Unterhaltungen bedanken. Euer Zuspruch hat mir gezeigt, dass diese Arbeit richtig und wichtig ist. Vor allem aber, dass wir viele Querdenker sind, extrem viele(!), und dass sich die Wahrheit am Ende des Tages eben doch gegen haarsträubende Ideologien & realitätsferne Dogmen, Lügen und Täuschungen durchsetzt. Das motiviert doch ungemein.

Ich werde mir eine längere Auszeit von der Beschäftigung mit dem Geldsystem nehmen. Mit meinen 22 Jahren habe ich vorerst genug von der derzeitig allgegenwärtigen ökonomischen Traumwelt der Illusionen und Irrtümer. Ich werde mich der Wirklichkeit der objektiven "Realität" nun noch intensiver widmen. Mein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Erkenntnissen der Quantenphysik.

Alles Liebe!


Dienstag, 25. Oktober 2011

Zusammenfassung und Conclusio

Gastbeitrag von Tobias Tulinius und Florian Hauschild


Wie Banken Geld machen
Einblicke in ein Schneeballsystem

Im gesellschaftspolitischen Diskurs sind derzeit aus fast allen politischen Richtungen systemkritische Stimmen zu hören. „Konservative“ erkennen dass „Linke“ oft Recht hatten, es wird gemahnt und gewarnt, und dass der real existierende Kapitalismus [Anm.: Korporatismus(!), nicht Kapitalismus] nicht funktioniert, scheint mittlerweile eine Binsenweisheit geworden zu sein.
Dennoch tut die immer breitere Kritik dem derzeitigen EU-Krisenmanagement keinen Abbruch. Die europäische Elite über Merkel bis Sarkozy droht mit dem umstrittenen ESM-Vertragsentwurf das europäische Demokratie- und Transparenzdefizit nicht nur zu zementieren, sondern auch nationalstaatliche Handlungsspielräume weiter einzuschränken, so die Kritiker des so genannten Rettungsschirms (Vertragsentwurf als PDF).

Montag, 8. August 2011

Ital. Zentralbank: Banken-Kartell par exellence

Musterbeispiel eines politisch organisierten Banken-Kartells

Banca d'Italia im Palazzo Koch, Rom
Die im Jahre 1893 als Aktiengesellschaft gegründete Banca d’Italia ist die italienische Zentralbank und Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Banca d’Italia wurde 1936 in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt und 1981 von der Regierung unabhängig. Die zentralen Aufgaben der Italienischen Zentralbank sind die Sicherstellung von Währungs- und Finanzstabilität durch ihre Mitverantwortung bei den Entscheidungen über eine einheitliche Geldpolitik des Euro-Währungsgebietes, die Umsetzung von EZB-Beschlüssen und die Finanzmarkt- und Bankenaufsicht in Italien. Darüber hinaus berät sie die nationalen Verfassungsorgane in finanzpolitischen Angelegenheiten.
Wir werden im Folgenden untersuchen, ob die Eigentümerstruktur der Banca d’Italia gewährleistet, dass die nationalen bzw. öffentlichen und gesamtwirtschaftlichen (und nicht einzelne private) Interessen ordnungsgemäß vertreten werden können. Hierzu werden wir prüfen, ob die Banca d’Italia auch in Besitz von privaten Institutionen ist. Private Eigentümer an Zentralbanken sind nicht unüblich und schwanken zwischen den Extremen amerikanische Notenbank Federal Reserve (zu 100 % in Privatbesitz) und Deutsche Bundesbank (zu 0 % in Privatbesitz).

Samstag, 6. August 2011

Machenschaften der Weltbank und des IWF



Vortrag von Prof. Dr. Bernd Senf


Der Schweizer Peter König, ehemaliger Ökonom für die Weltbank und Buchautor ("Implosion"), im Interview mit dem Schweizer Radio: Link
Herr König arbeitete ein Berufsleben lang als Ökonom und Experte für Wasserprojekte für die Weltbank in Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika. Er erklärt, wie die Weltbank funktioniert, wie sie rohstoffreichen Ländern der dritten Welt die Verschuldungsfalle stellt und wie internationale US-Konzerne dabei partizipieren.

Freitag, 5. August 2011

Minuto - ZeitGutscheine

Das Minuto Konzept
Die Verwendung neuer Zahlungsmittel benötigt eine Neubetrachtung unserer Beziehung zum Thema Geld. Konventionelles Geld ist ungedeckt, wird zentral heraus gegeben und Banken können mit einer kleinen Mindestreserve Unmengen an Krediten vergeben. In zunehmendem Maße wird erkannt, dass dieses Geldsystem eine Wurzel der wiederkehrenden ökonomischen und sozialen Probleme ist. Mittlerweile hat der weltweite Finanzmarkt die Probleme in eine globale Dimension vergrößert. Im Lauf der Jahre wuchs weltweit bei vielen Menschen der Bedarf nach grundlegenden Lösungen. Dabei wurde eine große Anzahl an komplementären Währungen entwickelt.

Freitag, 22. Juli 2011

Warum ist Gold (wie) Geld?

"Gold ist Geld, alles andere ist Kredit" - Diese Aussage wird dem einstigen US-amerikanischen Bankier John Pierpont Morgan (1837-1913) nachgesagt.

Was ist es denn, was das Gold bereits seit Jahrtausenden und angeblich auch noch heute zu Geld macht, obwohl wir doch mit bunten Zetteln oder Plastikkärtchen zahlen?

Donnerstag, 21. Juli 2011

Monetative

Was will die Monetative? - Auszug aus der Initiativerklärung:


Geldschöpfung in öffentliche Hand

Die Wurzel der jüngsten Finanzkrisen liegt im heutigen Geldsystem. Es erzeugt überschießend Bankengeld per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die maßlose Überschuldung vieler Beteiligter. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für
1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung
2. die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung
3. die Inumlaufbringung neuen Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Dienstag, 19. Juli 2011

EZB: Wer hat das Sagen?

Die Europäische Zentralbank ist ein Organ der Europäischen Union. Sie ist die 1998 gegründete gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken (NZB) der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Ihr Sitz ist im Eurotower in Frankfurt am Main.

Montag, 18. Juli 2011

Über Statistiken und das Vorgaukeln einer falschen Realität

Der Statistiker und Buchautor ("Lügen mit Zahlen") Prof. Gerhard Bosbach zu Gast in der Sendung "Pelzig hält sich". Der ehemalige Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und politische Berater gibt praktische Einblicke in die Welt der Manipulationen und Lügen mit Statistiken.

Zitat Bosbach: "Politiker halten sich an der Statistik fest, wie ein Betrunkener an einem Laternenpfahl."

Interessant sind auch die Berechnungsgrundlagen zur Erhebung der offiziellen Arbeitslosenzahlen zum Ende des Videos.
Da die Inflationsrate und dessen "Berechnung" in diesem Video nicht thematisiert wird, verweise ich hier auf meine Artikelserie "Inflation vs. Deflation (Teil 1-3)".

Sonntag, 17. Juli 2011

Vortrag: Prof. Dr. Wilhelm Hankel - Eurokrise und Finanzmafia

Am 09. Juni 2011 hielt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Hankel auf einer Veranstaltung des FPÖ-Bildungsinstituts in den Wiener Börsensälen einen Vortrag zu den Hintergründen der aktuellen Krise des Euros und einen möglichen Ausweg. Seine These: Der Euro ist eine Fehlkonstruktion.


Freitag, 15. Juli 2011

Böses Bargeld!

Vor kurzem gab es in meinem Lieblings-Forum zum Thema Wertpapierhandel tom-next.com eine nette, leider nur kurze Diskussion zum bargeldlosen Zahlungsverkehr und eine etwaige, zukünftige bargeldlose Gesellschaft. Der Anlass war die Mitteilung, das deutsche Bundesfinanzministerium plane eine pauschale Begrenzung der Barzahlungen deutscher Bürger auf 1.000 Euro. Alle Bargeldzahlungen über 1.000 Euro seien,  seitens der Verkäufer, meldepflichtig.
Pro und Contra wurden kurz andiskutiert und gegen Ende habe ich auch meinen Senf dazu gegeben:

Mittwoch, 13. Juli 2011

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM: Die de facto Schuldenunion

oft auch als neuer Euro-"Rettungsschirm" bezeichnet


Am 02. Juli 2011 in Offenburg hielt der Jurist Carlos A. Gebauer auf einer Veranstaltung der Partei der Vernunft einen Vortrag über den vorläufigen Gesetzesentwurf zum Europäischen Stabilitätsmechanismus. Hierbei handelt es sich um eine implizite Vergemeinschaftung der Staatsschulden und das Aufgeben der Budgethoheit der bisher noch souveränen Euro-Staaten.

Im Folgenden ein 11-minütiger Ausschnitt:

Die Österreichische Schule der Ökonomie

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie hat Ihre Anfänge im späten 19. Jahrhundert und ist eine sich fundamental unterscheidende, jedoch weniger beachtete wirtschaftswissenschaftliche Schule im Vergleich zu den heute etablierten Mainstream-Wirtschaftswissenschaften neoklassischer und keynesianischer Prägung.
Die Österreichische Schule betont die Würde und Pflichten des Individuums. Die Würde unabhängiger Personen, die kraft ihrer jeweiligen Fähigkeiten durch den Drang das eigene Leben zu bestreiten, Güter für Andere produzieren. Die Pflicht, dabei das Eigentum, die Fähigkeiten und die Würde aller anderen zu respektieren und nie darauf aus zu sein, sich mit Zwang zu Lasten dieser zu bereichern. Die Pflicht, sein Leben durch einen ehrlichen Handel, welcher auf freiwilligen Entscheidungen beruht, zu bestreiten.
"Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer,  je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen."
- Ludwig von Mises (1881-1973), Ökonom und Vertreter der Österreichischen Schule

Sonntag, 10. Juli 2011

Freies Marktgeld: Das Free-Banking Konzept

Thorsten Polleit, Michael von Prollius, Frank Schäffler und Norbert F. Tofall zeigen im dem äußerst informativen Artikel "Überwindung der Krise durch gutes Geld", der am 05.06.2009 als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist, die Ursachen des Beinahe-Kollapses des internationalen Finanzsystems auf und werben für einen Weg zu einem werthaltigen freien Marktgeld.

Dankenswerterweise beschränken sich die Autoren nicht nur auf die Kritik am staatlichen Geldmonopol, sondern zeigen mit dem Konzept des "Free-Banking" auch eine Alternative und deren mögliche Umsetzung auf.

Montag, 4. Juli 2011

Spezial Report Gold 2011 - Studie von Ronald-Peter Stöferle, Erste Bank Research


Am heutigen Montag, 04.07.2011 veröffentlichte der Investment- und Goldexperte Ronald-Peter Stöferle von der "Erste Bank" in Wien seinen bisher fünften Spezial Report zum Gold mit dem Titel "In GOLD we TRUST". Die 92-seitige Studie ist unter folgendem Direktlink der Kollegen "Bankhaus Rott & Frank Meyer" (erstklassig!) kostenlos als pdf-Datei abrufbar:

Freitag, 24. Juni 2011

Freigeld

Freigeld (auch umlaufgesichertes Geld oder Schwundgeld) ist ein System mit einer Gebühr auf gehaltenes Geld und ist ein Teilbereich der Freiwirtschaftslehre nach Silvio Gesell. Die beiden anderen Teilbereiche der Freiwirtschaftslehre neben Freigeld sind Freiland und Freihandel.
Im Freigeldsystem will der Freigeldbesitzer sein Freigeld möglichst schnell von der Last der Freigeldgebühr befreien. Die Staatliche Freigeldbank, gibt dem Freigeldbesitzer diese Möglichkeit, indem er es der Bank als Einlage gibt. Die Freigeldgebühr sorgt also dafür, dass das Geld dem Wirtschaftskreislauf nicht wie heutzutage entzogen wird, sondern - im Gegenteil - Geldbesitzer ihr Geld zinslos verleihen, um der Freigeldgebühr auf gehaltenes Geld zu entgehen. Den Wirtschaftsteilnehmern können somit zinsfreie Kredite gewährt werden.

Eine weitere, wesentlichere Folge: Das Geld fliesst schneller und ständig.
Es wird entweder als Kredit vergeben oder es wird mit ihm konsumiert und investiert um der Gebühr zu entgehen. Damit kommt das Geld seiner primären Funktion und obersten Aufgabe - der Tauschfunktion - auf effektivster Art und Weise nach.

Unter Freunden


Freitag, 17. Juni 2011

GEAB N°56 (Sonderausgabe Sommer 2011) ist angekommen!

Das französische Institut GlobalEurope Anticipation Bulletin mit einer weiteren Ausgabe ihres "lettre confidentielle de LEAP". Das GlobalEuropa Antizipations-Bulletin ist der vertrauliche Informationsbrief des europäischen Think-tanks LEAP/Europe 2020, veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung GEFIRA. Im Rahmen seiner Arbeiten möchte LEAP/Europe 2020 den Lesern des GEABs aus europäischer Sicht antzipierende Analysen zur Geopolitik liefern, wie insbs. die Analyse und begleitende Kommentierung der weltweiten umfassenden Krise, die wiederum geprägt ist von den Fragen nach dem zukünftigen Wert des Dollars und der Stärke der US-Wirtschaft und den Auswirkung einer US-Wirtschafts- und Dollarkrise auf die internationale Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte.


Mittwoch, 8. Juni 2011

Was ist Geld?

Geldguthaben und sonstige Vermögen sind bestimmt nicht das Wichtigste. Gesundheit, ein erfülltes und freudvolles Leben und das persönliche, geistige Wachstum sind sicherlich bedeutender. Dennoch ist ein solides Geldverständnis wichtig, da Geld heute in all seinen Funktionen in vielen Alltagshandlungen eine wesentliche Rolle spielt.

In ökonomischen Sinne ist Geld heutzutage etwas, das Geldfunktionen erfüllt. Daher sind grundsätzlich ganz verschiedene Dinge geeignet, als Geld zu fungieren, solange sie
  • als Tausch- bzw. Zahlungsmittel,
  • als Wertaufbewahrungsmittel und
  • als Recheneinheit bzw. Wertmaßstab
genutzt werden können.
In einigen Ländern wurden früher zum Beispiel Muscheln als Geld verwendet; gleiches gilt für Felle, Salze oder Perlen. Auch Nutzvieh konnte als Geld dienen - das lateinische Wort für Vieh lautet "pecus“, von dem sich "pecunia“ für Geld ableitet.
Über die längsten Phasen der Menschheitsgeschichte dienten also konkrete Gegenstände als Geld, wir sprechen daher von Warengeld. Insbesondere genossen und genießen edle und seltene Metalle - an erster Stelle Silber und Gold - wegen ihrer angenommenen Werthaltigkeit hohes Vertrauen.
(vgl. Rede des Bundesbankpräsidenten Dr. Jens Weidmann zur Geldgeschichte)

Dienstag, 7. Juni 2011

Zur Info: PetersDurchblick.com

Dieses Blog ist ab sofort auch unter der URL http://petersdurchblick.com zu erreichen. Alles bleibt, wie gehabt. Ältere Inhalte, dessen Links noch auf http://petersdurchblick.blogspot.com/... lauten, sind selbstverständlich auch weiterhin abrufbar.
Die URL petersdurchblick.com ist eine Ergänzung zur bisherigen Erreichbarkeit und soll den Nutzerkomfort erhöhen.

Bei Fragen oder Problemen bitte Mail an: info@petersdurchblick.com

Peters Durchblick auf dem Smartphone

Ab sofort gibt es eine Mobile-Version von Peters Durchblick. Wenn ihr mit eurem Smartphone dieses Blog aufruft, dann wird die Seite automatisch im passenden Format angezeigt. Die Darstellung ist auf das Wesentliche beschränkt und daher sehr übersichtlich. Das wechseln auf die Web-Version ist aber jederzeit möglich.

So sieht Peters Durchblick auf dem Smartphone aus:
http://www.petersdurchblick.com/?m=1


Für Kenner stelle ich noch den QR-Code zum einlesen ein.


Man verwendet den Code um eine Webadresse darin zu kodieren. Der QR-Code wird durch die Lese-Software von der Mobiltelefonkamera erfasst, die Lese-Software entschlüsselt den Code und leitet, falls es sich um eine gültige Webadresse handelt, direkt auf die entsprechende Webseite.



 

Mittwoch, 1. Juni 2011

Wird bei einem Börsencrash Geld verbrannt?

Gastbeitrag von Patrick Siebert


In den Medien sind ähnliche Aussagen immer wieder zu hören: "Durch den Aktiencrash wurde Geld vernichtet." Oder: "Bei einem Börsencrash wird Geld verbrannt."

Doch Aussagen wie diese sind entweder eine Lüge, sie beruhen auf Unwissenheit oder der Geldbegriff wird sehr weit gefasst.
Grundsätzlich kann man sagen, dass im Aktienhandel weder Geld geschaffen, noch vernichtet wird. Es wechselt nur seinen Eigentümer. Denn bei jedem Kaufakt steht ein Verkaufsakt auf der anderen Seite gegenüber. Geld gegen Aktien, Aktien gegen Geld. Da ist kein Feuer dazwischen, in dem Geld verbrennen könnte.
Obige Aussagen können jedoch unter gewissen Umständen wahr sein. Es kommt stark darauf an, wie man "Geld" definiert.

Sonntag, 29. Mai 2011

Was ist Regiogeld?

Bedingt durch die immer umfänglichere Aufklärung und die Kenntnis der Menschen über das herrschende Geldsystem und dessen Systemfehler hat sich auch heute wieder - wie zu Zeiten des "Wunder von Wörgl" - eine Bewegung für alternatives Geld gebildet. Diesmal scheint sie jedoch facettenreicher und überregionaler zu sein.

Was Regionalgeld ist und wie es funktioniert veranschaulicht folgendes Video:


Neuerdings gibt es auch eine deutschlandweite Komplementärwährung, Die Freie Deutsche Mark. Sie soll die Einführung regionaler Währungen erleichtern.

Samstag, 28. Mai 2011

Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona

Die Antwort der spanischen Demonstranten

Plaça Catalunya in Barcelona am Freitagabend
In zahlreichen spanischen Städten gingen am Freitagabend Menschen auf die Straße, um gegen den brutalen Polizeieinsatz bei der Räumung der Plaça Catalunya in Barcelona zu protestieren.
Einheiten der katalonischen Polizeieinheit Mossos d´Esquadra hatten am Vormittag versucht, die von Demonstranten besetzte Plaça Catalunya zu räumen. Zwölf Menschen, wurden im Krankenhaus behandelt, zwei davon mit Knochenbrüchen. 121 erlitten nach Angaben der Rettungsdienste leichte Verletzungen, darunter 37 Polizisten.

Freitag, 27. Mai 2011

Polizeistaat Spanien

Barcelona

Es ist schrecklich mit anzusehen, wie die - seid nunmehr 13 Tagen andauernden - bisher friedlichen Demonstrationen in Spanien (hier: Barcelona) mit aller Gewalt aufgelöst werden.

Die letzten verbliebenen Demonstranten, die mit Sitzblockaden auf sich aufmerksam machen wolllen werden von Polizisten vertrieben und auf's Übelste verknüppelt.

Man muss sich vor Augen halten, dass es sich hier nicht um irgendeine Hinter-Wäldler-Diktatur mit despotischem Führer handelt.

Es handelt sich um einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union! Ein Verbund von Staaten, die sich die Errungenschaft der Grundrechte wie Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit auf die Fahnen schreiben.

Dienstag, 24. Mai 2011

Das Sonderziehungsrecht

Eine unbekannte Weltwährung - made by IWF


"Das Sonderziehungsrecht (SZR; engl. Special Drawing Right, SDR) ist eine künstliche, 1969 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte Währungseinheit, die nicht auf den Devisenmärkten gehandelt wird. SZR hat den ISO 4217-Code XDR."

Das SZR ist Buchgeld. Erstmals zugeteilt wurde das SZR im Jahr 1970 als internationales Zahlungsmittel im Verkehr zwischen den Zentralbanken, das zunächst in Gold definiert war (1 SZR = 0,888671 Gramm Feingold). Ursprüngliches Ziel war es, die Liquiditätsversorgung der Welt dem tatsächlichen Bedarf an internationalen Zahlungsmitteln anzupassen. SZR sollen also die bestehenden Währungsreserven ergänzen.

Sonntag, 22. Mai 2011

#SpanishRevolution - Für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

Eine Revolution in Frieden


Das spanische Volk fordert friedvoll, aber mit lauter Stimme einen "Systemwechsel".

Wie auch immer dieser aussehen soll, eines steht bereits fest: Die spanische Bevölkerung lässt endlich mal Dampf ab.

Sie gehen auf die Straße und formulieren ihren Unmut im Kollektiv.

Sie haben genug von korrupten Politikern, die jede Interessen - nur nicht die des Volkes - vertreten.

Genug von Sparmaßnahmen bei Kultur, Bildung und Soziales bei gleichzeitigen Bailouts für das spanische Bankensystem.

Genug von dem "System".

Sehen Sie im Folgenden ein paar Eindrücke aus Spanien die schöner nicht sein könnten.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Zur aktuellen Lage in Spanien

Ich habe es tatsächlich geschafft erst heute über die "Spanische Revolution" Kenntnis zu nehmen. Eine Menge Blogger berichteten bereits seit Dienstag über die seit vergangenen Sonntag andauernden Demonstrationen in Spanien. Die deutsch-sprachige Main-Stream-Presse... schweigt!
Ausnahme: Die "taz" mit einem kurzen Bericht und die reichweitenschwächere Newsseite Europe Online berichtete und bezieht sich auf eine dpa-Meldung. Wie kann das sein, dass es eine dpa-Meldung gab und nahezu kein Blatt springt auf die Story an?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Bundesbank beschreibt Geldschöpfung aus dem Nichts

Die Diskussionen und Meinungen zur Geldschöpfung "aus dem Nichts" sind brisant und vielfältig. Es ist ein heiß-diskutiertes Thema.
Die Deutsche Bundesbank beschreibt das angebliche Märchen einer Geldschöpfung aus dem Nichts in ihrer Publikation "Geld und Geldpolitik". In der aktuellen Fassung der Bundesbank-Broschüre wird zu Beginn auf Seite 67 anschaulich die Schöpfung von Zentralbankgeld, also Bargeld geschildert. Auf Seite 68 wird der Unterschied zum Giralgeld formuliert und anschließend folgende Auskunft zur Giralgeldschöpfung gegeben:
"In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z.B. Laufzeit 5 Jahre, 5 %), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro Giralgeld geschöpft. [...] Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang."

Dienstag, 17. Mai 2011

Die Eigentümer der Fed

Die meisten Leser dieses oder ähnlicher Blogs werden mittlerweile wissen, dass die US-amerikanische Zentralbank, genannt Federal Reserve Bank (besser: das Federal Reserve System) weder - wie der Name vielleicht vermuten lässt - föderal noch staatlich ist.

Im Mainstream - wenn überhaupt thematisiert - wird diese Tatsache gerne als Verschwörungs-theorie verschrien und somit der Lächerlichkeit preisgegeben. Es war G. Edward Griffin, der auf diese Desinformation scherzhaft erwiderte:
"Man möge einfach nur das Telefonbuch von Washington hernehmen und schauen, wo die Telefonnummer der Fed stehe - im amtlichen oder im privaten Teil."
Herr Griffin ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer und Bestseller-Autor, der insbesondere durch seine Kritik an dem amerikanischen Notenbanksystem in seinem Buch Die Kreatur von Jekyll Island internationale Bekanntheit erlangt hat.

Freitag, 13. Mai 2011

Geldwesen in der Antike

Dynamik des Geldes

Die Bedeutung des Geldes liegt darin“, meint Georg Simmel 1907 in seiner Philosophie des Geldes, „dass es fortgegeben wird; sobald es ruht, ist es nicht mehr Geld seinem spezifischen Wert und Bedeutung nach.“ Geld wandert von Einem zum Andern, versetzt Dinge und Menschen in Bewegung, es entfaltet eine Dynamik, die in metaphorischen Bildern vom Geld als Blutkreislauf und  Nerv der Welt zum Ausdruck kommt.
Aureus, Rom, Augustus
Aureus, Rom, Augustus
(27 v. Chr. bis 14 n. Chr.)

Dienstag, 10. Mai 2011

Libyen-Krieg: Welche Rolle spielt der Gold-Dinar?


Dass es den NATO-Staaten bei ihrem "Einsatz" in Libyen nicht um humanitäre Hilfe geht ist uns - denke ich - allen klar.
Um was ging es dann? Um das Öl als Rohstoff wahrscheinlich auch eher weniger.

Um dessen Abrechnung, also den Petrodollar? (siehe auch: Zusammenhänge Irak-Krieg und Iran-Kriegs-Propaganda) Vielleicht.

Um die riesigen libyschen Wasserreserven? Gut möglich.


Der wahrscheinlichste Grund aber könnte folgender sein:
Die Einführung des Gold-Dinar - eine Einheitswährung für ganz Afrika. Jeder Leser dieses Blogs kann sich ungefähr vorstellen, was das für das Weltfinanzsystem (und im Besonderen für Afrika) bedeuten würde.

Montag, 9. Mai 2011

Weshalb Gold kein Bullenmarkt ist

Gastartikel von pitur

Von Jürgen Fröhlich, Redaktion von Goldreporter.de wurde ich heute unter Bezugnahme auf Julian Philips von GoldForcaster.com auf einen wichtigen Gedanken hingewiesen: "Alles was rauf geht, muss auch wieder runter kommen".
Dieser Leitsatz beschreibt das Auf und Ab an der Börse. Baisse und Hausse, Boom und Crash. Die große Mehrheit der Finanzexperten geht sicher davon aus, dass das für den Goldmarkt ebenfalls gelten muss. Es gibt jedoch gute Argumente, die dagegen sprechen.

Dienstag, 26. April 2011

Pressefreiheit in den Redaktionen?!

Es spricht der ehemalige SPIEGEL-Journalist Harald Schumann während seiner Dankesrede nach Erhalt des Journalistenpreises "Der lange Atem" für seinen langen Atem bei der Analyse der Banken- und Finanzkrise, verliehen durch den Journalistenverband Berlin-Brandenburg. Außerdem sprechen Regine Naeckel (ehemals ARD) und Hans Leyendecker (Leitender Redakteur Süddeutsche Zeitung).




Mittwoch, 20. April 2011

USA und GB teilten Iraks Öl bereits vor Kriegsbeginn auf

Die   britische   Zeitung The Independent berichtet, dass Großbritannien und die USA noch vor einer eigentlichen Bekanntgabe einer Invasion des Iraks die Ölvorräte des Iraks untereinander aufteilten. Das zeigen jetzt Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht wurden und die bisher geheimgehalten wurden. Die Dokumente mussten im Rahmen einer Ermittlung über die Rolle Großbritanniens im Irakkrieg veröffentlicht werden.

Dienstag, 19. April 2011

Deutschland profitiert NICHT vom Euro

Deutschland profitiere vom Euro, so die einhellige Meinung deutscher Politiker und Medien.

"Es liegt im wohlverstandenen Eigeninteresse Deutschlands, finanzielle Hilfe zu leisten, um den Prozess der Anpassung in jenen Eurozone-Volkswirtschaften zu erleichtern, die zu viel Geld für deutsche Waren ausgegeben haben" behauptet der Ökonom Adam S. Posen in dem Artikel "Deutschland braucht eine große Eurozone" auf WELT-ONLINE und zählt fünf "gute Gründe" auf, weshalb Deutschland vom Euro profitiert.

"Deutschland profitiert vom Euro" titelte Focus Money bereits im Juni 2005.

Freitag, 15. April 2011

Wie eine Lebensversicherung funktioniert

Gastbeitrag von pitur

Wenn an dieser Stelle das Wort Lebensversicherung benutzt wird, dann ist die Kapital-Lebensversicherung gemeint. Es gibt daneben nämlich noch die Risiko-Lebensversicherung, die keinen sogenannten Ansparvorgang enthält, sondern lediglich Verabredung einer Todesfallauszahlung beinhaltet. Diese Kapital-Lebensversicherung nenne ich im weiteren KLV.

Donnerstag, 14. April 2011

Wer die Schulden kontrolliert, kontrolliert einfach alles

Gastartikel von pitur

Der dissidente Film The International ist mittlerweile auch auf DVD erschienen. Folgend die Audioauskopplung der Schlüsselszene:
"Wer glaubt, eine Bank hätte das Geld, daß sie als Kredit vergibt, täuscht sich gewaltig. Die Bank hat vom Staat das Recht erhalten, Geld aus dem Nichts zu erschaffen, quasi mit der rechten Maustaste. Die Zinsen allerdings, die sie kassiert, die sind echt. Du musstest dafür hart arbeiten. Zahlst Du immer diszipliniert deine Zinsen, kannst Du soviel Luftgeld haben, wie Du willst.  Brauchst Du eine Kreditkarte? Dann zeige, dass Du Zinsen zahlen kannst. Zuckst Du mit den Zinsen rum, dann lässt die Bank den Kredit sterben und Du bekommst auch keinen Neuen mehr. Und für die angeblichen Schulden (Luftgeld) die Du hast, kassiert die Bank jetzt dein Haus und dein Auto. Die allerdings waren auch wieder echt. Sei ein disziplinierter Zinszahler und du kannst von Luftgeld wunderbar leben. Die schmeißen dir das Luftgeld sogar hinterher. Denn wie gesagt, es ist ja nichts, was sie dir hinterherschmeißen, deine Zinsen allerdings, die sind echt. Und nur um die Zinsen geht es."

Dienstag, 12. April 2011

Wie die BLÖD-Zeitung die Leute verarscht // Inflation


Gestern erschien ein Online-Artikel der BLÖD zum Thema Inflationsangst. Der Artikel mit der Überschrift Gibt es eine Vollkasko für mein Geld? ist eine Zusammenfassung der Fragen und Antworten des "Expertentelefons". Die vier unabhängigen "Experten"


Dr. Annabel Oelmann, Leiterin Gruppe Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen,

Detlef Pohl, Buchautor ("Sichere Geldanlage", Haufe-Verlag),

Dieter Sprott, "Experte" für Geldanlagen bei den Ergo Direkt Versicherungen und

Peter Sachs, Gerichtsgutachter und Sachverständiger für Kapitalanlagen, private Finanzplanung und Baufinanzierung

Freitag, 8. April 2011

Inflation vs. Deflation (Teil III)

(Hier geht's zu Teil I)
(Hier geht's zu Teil II)


Die drei Affen -
nichts hören, nichts sagen, nichts sehen
Wie genau und auf welchem Weg kann nun eine (stärker als die Wirtschaft) wachsende Geldmenge für steigende Preise an der Ladentheke sorgen?

Beispielsweise über den Weg der "Asset Price Inflation" oder auf deutsch: Vermögenspreisinflation.
Damit meint man den (derzeit rasanten) Anstieg der Preise für Finanzgüter. Das sind unter anderem Aktien, Rentenpapiere (z.B. Anleihen), Immobilien und Rohstoffe. Preissteigerungen der genannten assets werden in der offiziellen Preissteigerungsrate (wird fälschlicher weise als Inflationsrate bezeichnet) nicht erfasst, da diese ausschließlich Konsumgüter in ihrer Statistik berücksichtigt.

Donnerstag, 31. März 2011

Wert und Preis

Was genau ist eigentlich ein Wert und was unterscheidet ihn vom Preis? Generell bin ich der Auffassung, dass der Wert einer Sache im herkömmlichen Sinne eine subjektive, persönliche Einschätzung ist. Der Eine misst einem Schal einen höheren Wert bei, als ein Anderer. So gibt es Redensarten, wie z.B. "Das ist es mir wert." Ein klarer Ausdruck von subjektiver Wahrnehmung und Wertschätzung. Der Preis ist bereits eine objektivere Größe, da sich mindestens zwei menschliche Individuen auf ihn geeinigt haben. In einer freien Marktwirtschaft (mit wirklich freien Märkten, nicht wie bei uns) ist der Preis Ausdruck von Angebot und Nachfrage.
Ich Folgenden möchte ich Wert aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Ich möchte versuchen den inhärenten (innewohnenden) Wert einer Sache/Ware anhand verbrauchter Arbeitszeit zu bestimmen und diesen vom Preis abzugrenzen.

Freitag, 25. März 2011

Inflation vs. Deflation (Teil II)


Colonel Ben Shalom Bernanke  ;-)

Wie es gemeinhin zu Inflation kommen kann verrät schon der Wortursprung inflare
(von lat.: das Sich-Aufblasen; das Auf-schwellen“): durch die Erhöhung der Geld-menge. Steigt in einem bestimmten Zeitraum die Geldmenge einer Volks-wirtschaft stärker als das Wirtschafts-wachstum der selben, dann sprechen wir von Inflation. Die Formel lautet:

               Veränderung der Geldmenge in % - Zu-/Abnahme BIP in % = Inflationsrate

Eine auf diesem Wege hergeleitete Inflationsrate von 10 % bedeutet, dass das bestehende Geld (welches bereits nicht werthaltig ist, siehe Aller Anfang ist gar nicht so schwer) um 10 % entwertet wird. Ein besonders anschauliches Beispiel liefert das Jahr 2007:

Mittwoch, 23. März 2011

Erster US-Bundesstaat erklärt Gold und Silber zum offiziellen Zahlungsmittel

Im Parlament des US-Bundesstaats Utah wurde ein Gesetz verabschiedet, das Gold und Silber zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt. Neben Utah sollen 13 weitere Bundesstaaten ähnliche Gesetze planen.

Der republikanische Abgeordnete Brad Galvez wird wie folgt zitiert: "Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, die uns erlaubt, unsere Wirtschaft aufrechtzuerhalten, während der Wert des Dollars weiter sinkt".

Rechtskräftig wird das Gesetz nach Unterzeichnung des Senats und des Gouverneurs. Festzuhalten bleibt, dass "die Kaufkraft von Münzen nicht nach ihrem Nennwert, sondern nach ihrem tatsächlichen Materialwert berechnet werden soll". Zur näheren Ausgestaltung des Gesetzes lässt sich noch nichts finden. Wir dürfen uns im Verlauf des morgigen Tages auf weitere interessant Details freuen.



Quelle:Spiegel-Online

Dienstag, 22. März 2011

chartbesprechung: silber vom 22.03.11



Inflation vs. Deflation (Teil I)

Vor einigen Monaten war dies noch die Frage der Fragen. Mittlerweile beobachten wir "alternativlose" und systemstützende, d.h. höchst inflationäre Maßnahmen extremen Ausmaßes. Man muss kein Prophet sein, um sich auszumalen, wo die systembedingte Inflation der Geldmenge enden wird.

Was ist eigentlich Inflation? So genau wird einem das mit der Inflation in der Schule, in der Tageszeitung oder im Fernsehprogramm ja nicht erklärt. Es ist auf jeden Fall immer ein ominöser Warenkorb mit von der Partie, mitdessen Hilfe eine Preissteigerungsrate (fälschlicherweise oft auch Inflationsrate genannt) ermittelt wird.

Montag, 21. März 2011

Es geht immer um den Petrodollar!

Zusammenhänge des Irak- und (wohl bald auch) des Iran-Krieges

Die Folgenden Zeilen sollen keine Theorie einer möglichen Verschwörung aufstellen. Sie dienen lediglich der Information faktischer Umstände, umschmückt mit meiner persönlichen Meinung. Die gemachten Aussagen sind daher spekulativ und die tatsächlichen Motive der westlichen Alliierten aufgrund von fehlenden Informationen generell nicht beweisbar.

Es ist nicht direkt das Öl als Rohstoff, auf das die Amis (oder deren Handlanger, im speziellen die Franzosen und Briten) scharf sind. Es geht vielmehr um dessen Abrechnung: Der Mann, der tatsächlich Euro für sein Öl verlangte war Saddam Hussein im Jahr 2000. Zunächst wurde seiner Forderung mit Hohn und Spott begegnet, später mit Gleichgültigkeit, aber als es klarer wurde, dass er es ernst meinte, wurde politischer Druck ausgeübt, damit er seine Meinung ändert. Als andere Länder, wie der Iran, die Bezahlung in anderen Währungen, insbesondere in Euro und Yen, verlangten, war die Gefahr für den Dollar offensichtlich und gegenwärtig und eine Strafaktion stand an.

Aller Anfang ist gar nicht so schwer


Das gilt sowohl für den Start meines Blogs, als auch für das Verständnis des derzeitigen Geldsystems. Wenn, ja wenn man erstmal alle Nebelkerzen und Dogmen über Bord geworfen hat,  der gesunde Menschenverstand gebraucht und der Blick etwas geschärft und auf das Tatsächliche gerichtet wird...