Sonntag, 29. Mai 2011

Was ist Regiogeld?

Bedingt durch die immer umfänglichere Aufklärung und die Kenntnis der Menschen über das herrschende Geldsystem und dessen Systemfehler hat sich auch heute wieder - wie zu Zeiten des "Wunder von Wörgl" - eine Bewegung für alternatives Geld gebildet. Diesmal scheint sie jedoch facettenreicher und überregionaler zu sein.

Was Regionalgeld ist und wie es funktioniert veranschaulicht folgendes Video:


Neuerdings gibt es auch eine deutschlandweite Komplementärwährung, Die Freie Deutsche Mark. Sie soll die Einführung regionaler Währungen erleichtern.

Samstag, 28. Mai 2011

Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona

Die Antwort der spanischen Demonstranten

Plaça Catalunya in Barcelona am Freitagabend
In zahlreichen spanischen Städten gingen am Freitagabend Menschen auf die Straße, um gegen den brutalen Polizeieinsatz bei der Räumung der Plaça Catalunya in Barcelona zu protestieren.
Einheiten der katalonischen Polizeieinheit Mossos d´Esquadra hatten am Vormittag versucht, die von Demonstranten besetzte Plaça Catalunya zu räumen. Zwölf Menschen, wurden im Krankenhaus behandelt, zwei davon mit Knochenbrüchen. 121 erlitten nach Angaben der Rettungsdienste leichte Verletzungen, darunter 37 Polizisten.

Freitag, 27. Mai 2011

Polizeistaat Spanien

Barcelona

Es ist schrecklich mit anzusehen, wie die - seid nunmehr 13 Tagen andauernden - bisher friedlichen Demonstrationen in Spanien (hier: Barcelona) mit aller Gewalt aufgelöst werden.

Die letzten verbliebenen Demonstranten, die mit Sitzblockaden auf sich aufmerksam machen wolllen werden von Polizisten vertrieben und auf's Übelste verknüppelt.

Man muss sich vor Augen halten, dass es sich hier nicht um irgendeine Hinter-Wäldler-Diktatur mit despotischem Führer handelt.

Es handelt sich um einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union! Ein Verbund von Staaten, die sich die Errungenschaft der Grundrechte wie Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit auf die Fahnen schreiben.

Dienstag, 24. Mai 2011

Das Sonderziehungsrecht

Eine unbekannte Weltwährung - made by IWF


"Das Sonderziehungsrecht (SZR; engl. Special Drawing Right, SDR) ist eine künstliche, 1969 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte Währungseinheit, die nicht auf den Devisenmärkten gehandelt wird. SZR hat den ISO 4217-Code XDR."

Das SZR ist Buchgeld. Erstmals zugeteilt wurde das SZR im Jahr 1970 als internationales Zahlungsmittel im Verkehr zwischen den Zentralbanken, das zunächst in Gold definiert war (1 SZR = 0,888671 Gramm Feingold). Ursprüngliches Ziel war es, die Liquiditätsversorgung der Welt dem tatsächlichen Bedarf an internationalen Zahlungsmitteln anzupassen. SZR sollen also die bestehenden Währungsreserven ergänzen.

Sonntag, 22. Mai 2011

#SpanishRevolution - Für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

Eine Revolution in Frieden


Das spanische Volk fordert friedvoll, aber mit lauter Stimme einen "Systemwechsel".

Wie auch immer dieser aussehen soll, eines steht bereits fest: Die spanische Bevölkerung lässt endlich mal Dampf ab.

Sie gehen auf die Straße und formulieren ihren Unmut im Kollektiv.

Sie haben genug von korrupten Politikern, die jede Interessen - nur nicht die des Volkes - vertreten.

Genug von Sparmaßnahmen bei Kultur, Bildung und Soziales bei gleichzeitigen Bailouts für das spanische Bankensystem.

Genug von dem "System".

Sehen Sie im Folgenden ein paar Eindrücke aus Spanien die schöner nicht sein könnten.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Zur aktuellen Lage in Spanien

Ich habe es tatsächlich geschafft erst heute über die "Spanische Revolution" Kenntnis zu nehmen. Eine Menge Blogger berichteten bereits seit Dienstag über die seit vergangenen Sonntag andauernden Demonstrationen in Spanien. Die deutsch-sprachige Main-Stream-Presse... schweigt!
Ausnahme: Die "taz" mit einem kurzen Bericht und die reichweitenschwächere Newsseite Europe Online berichtete und bezieht sich auf eine dpa-Meldung. Wie kann das sein, dass es eine dpa-Meldung gab und nahezu kein Blatt springt auf die Story an?

Mittwoch, 18. Mai 2011

Bundesbank beschreibt Geldschöpfung aus dem Nichts

Die Diskussionen und Meinungen zur Geldschöpfung "aus dem Nichts" sind brisant und vielfältig. Es ist ein heiß-diskutiertes Thema.
Die Deutsche Bundesbank beschreibt das angebliche Märchen einer Geldschöpfung aus dem Nichts in ihrer Publikation "Geld und Geldpolitik". In der aktuellen Fassung der Bundesbank-Broschüre wird zu Beginn auf Seite 67 anschaulich die Schöpfung von Zentralbankgeld, also Bargeld geschildert. Auf Seite 68 wird der Unterschied zum Giralgeld formuliert und anschließend folgende Auskunft zur Giralgeldschöpfung gegeben:
"In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z.B. Laufzeit 5 Jahre, 5 %), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro Giralgeld geschöpft. [...] Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang."

Dienstag, 17. Mai 2011

Die Eigentümer der Fed

Die meisten Leser dieses oder ähnlicher Blogs werden mittlerweile wissen, dass die US-amerikanische Zentralbank, genannt Federal Reserve Bank (besser: das Federal Reserve System) weder - wie der Name vielleicht vermuten lässt - föderal noch staatlich ist.

Im Mainstream - wenn überhaupt thematisiert - wird diese Tatsache gerne als Verschwörungs-theorie verschrien und somit der Lächerlichkeit preisgegeben. Es war G. Edward Griffin, der auf diese Desinformation scherzhaft erwiderte:
"Man möge einfach nur das Telefonbuch von Washington hernehmen und schauen, wo die Telefonnummer der Fed stehe - im amtlichen oder im privaten Teil."
Herr Griffin ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilmer und Bestseller-Autor, der insbesondere durch seine Kritik an dem amerikanischen Notenbanksystem in seinem Buch Die Kreatur von Jekyll Island internationale Bekanntheit erlangt hat.

Freitag, 13. Mai 2011

Geldwesen in der Antike

Dynamik des Geldes

Die Bedeutung des Geldes liegt darin“, meint Georg Simmel 1907 in seiner Philosophie des Geldes, „dass es fortgegeben wird; sobald es ruht, ist es nicht mehr Geld seinem spezifischen Wert und Bedeutung nach.“ Geld wandert von Einem zum Andern, versetzt Dinge und Menschen in Bewegung, es entfaltet eine Dynamik, die in metaphorischen Bildern vom Geld als Blutkreislauf und  Nerv der Welt zum Ausdruck kommt.
Aureus, Rom, Augustus
Aureus, Rom, Augustus
(27 v. Chr. bis 14 n. Chr.)

Dienstag, 10. Mai 2011

Libyen-Krieg: Welche Rolle spielt der Gold-Dinar?


Dass es den NATO-Staaten bei ihrem "Einsatz" in Libyen nicht um humanitäre Hilfe geht ist uns - denke ich - allen klar.
Um was ging es dann? Um das Öl als Rohstoff wahrscheinlich auch eher weniger.

Um dessen Abrechnung, also den Petrodollar? (siehe auch: Zusammenhänge Irak-Krieg und Iran-Kriegs-Propaganda) Vielleicht.

Um die riesigen libyschen Wasserreserven? Gut möglich.


Der wahrscheinlichste Grund aber könnte folgender sein:
Die Einführung des Gold-Dinar - eine Einheitswährung für ganz Afrika. Jeder Leser dieses Blogs kann sich ungefähr vorstellen, was das für das Weltfinanzsystem (und im Besonderen für Afrika) bedeuten würde.

Montag, 9. Mai 2011

Weshalb Gold kein Bullenmarkt ist

Gastartikel von pitur

Von Jürgen Fröhlich, Redaktion von Goldreporter.de wurde ich heute unter Bezugnahme auf Julian Philips von GoldForcaster.com auf einen wichtigen Gedanken hingewiesen: "Alles was rauf geht, muss auch wieder runter kommen".
Dieser Leitsatz beschreibt das Auf und Ab an der Börse. Baisse und Hausse, Boom und Crash. Die große Mehrheit der Finanzexperten geht sicher davon aus, dass das für den Goldmarkt ebenfalls gelten muss. Es gibt jedoch gute Argumente, die dagegen sprechen.