Freitag, 22. Juli 2011

Warum ist Gold (wie) Geld?

"Gold ist Geld, alles andere ist Kredit" - Diese Aussage wird dem einstigen US-amerikanischen Bankier John Pierpont Morgan (1837-1913) nachgesagt.

Was ist es denn, was das Gold bereits seit Jahrtausenden und angeblich auch noch heute zu Geld macht, obwohl wir doch mit bunten Zetteln oder Plastikkärtchen zahlen?

Donnerstag, 21. Juli 2011

Monetative

Was will die Monetative? - Auszug aus der Initiativerklärung:


Geldschöpfung in öffentliche Hand

Die Wurzel der jüngsten Finanzkrisen liegt im heutigen Geldsystem. Es erzeugt überschießend Bankengeld per Kredit und fördert damit Spekulationsblasen ebenso wie Inflation und die maßlose Überschuldung vieler Beteiligter. Finanz- und Realwirtschaft können nur funktionieren auf der Grundlage einer stabilen und gerechten Geldordnung. Deshalb setzen wir uns ein für
1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung
2. die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung
3. die Inumlaufbringung neuen Geldes durch öffentliche Ausgaben.

Dienstag, 19. Juli 2011

EZB: Wer hat das Sagen?

Die Europäische Zentralbank ist ein Organ der Europäischen Union. Sie ist die 1998 gegründete gemeinsame Währungsbehörde der Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion und bildet mit den nationalen Zentralbanken (NZB) der EU-Staaten das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Ihr Sitz ist im Eurotower in Frankfurt am Main.

Montag, 18. Juli 2011

Über Statistiken und das Vorgaukeln einer falschen Realität

Der Statistiker und Buchautor ("Lügen mit Zahlen") Prof. Gerhard Bosbach zu Gast in der Sendung "Pelzig hält sich". Der ehemalige Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und politische Berater gibt praktische Einblicke in die Welt der Manipulationen und Lügen mit Statistiken.

Zitat Bosbach: "Politiker halten sich an der Statistik fest, wie ein Betrunkener an einem Laternenpfahl."

Interessant sind auch die Berechnungsgrundlagen zur Erhebung der offiziellen Arbeitslosenzahlen zum Ende des Videos.
Da die Inflationsrate und dessen "Berechnung" in diesem Video nicht thematisiert wird, verweise ich hier auf meine Artikelserie "Inflation vs. Deflation (Teil 1-3)".

Sonntag, 17. Juli 2011

Vortrag: Prof. Dr. Wilhelm Hankel - Eurokrise und Finanzmafia

Am 09. Juni 2011 hielt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Hankel auf einer Veranstaltung des FPÖ-Bildungsinstituts in den Wiener Börsensälen einen Vortrag zu den Hintergründen der aktuellen Krise des Euros und einen möglichen Ausweg. Seine These: Der Euro ist eine Fehlkonstruktion.


Freitag, 15. Juli 2011

Böses Bargeld!

Vor kurzem gab es in meinem Lieblings-Forum zum Thema Wertpapierhandel tom-next.com eine nette, leider nur kurze Diskussion zum bargeldlosen Zahlungsverkehr und eine etwaige, zukünftige bargeldlose Gesellschaft. Der Anlass war die Mitteilung, das deutsche Bundesfinanzministerium plane eine pauschale Begrenzung der Barzahlungen deutscher Bürger auf 1.000 Euro. Alle Bargeldzahlungen über 1.000 Euro seien,  seitens der Verkäufer, meldepflichtig.
Pro und Contra wurden kurz andiskutiert und gegen Ende habe ich auch meinen Senf dazu gegeben:

Mittwoch, 13. Juli 2011

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM: Die de facto Schuldenunion

oft auch als neuer Euro-"Rettungsschirm" bezeichnet


Am 02. Juli 2011 in Offenburg hielt der Jurist Carlos A. Gebauer auf einer Veranstaltung der Partei der Vernunft einen Vortrag über den vorläufigen Gesetzesentwurf zum Europäischen Stabilitätsmechanismus. Hierbei handelt es sich um eine implizite Vergemeinschaftung der Staatsschulden und das Aufgeben der Budgethoheit der bisher noch souveränen Euro-Staaten.

Im Folgenden ein 11-minütiger Ausschnitt:

Die Österreichische Schule der Ökonomie

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie hat Ihre Anfänge im späten 19. Jahrhundert und ist eine sich fundamental unterscheidende, jedoch weniger beachtete wirtschaftswissenschaftliche Schule im Vergleich zu den heute etablierten Mainstream-Wirtschaftswissenschaften neoklassischer und keynesianischer Prägung.
Die Österreichische Schule betont die Würde und Pflichten des Individuums. Die Würde unabhängiger Personen, die kraft ihrer jeweiligen Fähigkeiten durch den Drang das eigene Leben zu bestreiten, Güter für Andere produzieren. Die Pflicht, dabei das Eigentum, die Fähigkeiten und die Würde aller anderen zu respektieren und nie darauf aus zu sein, sich mit Zwang zu Lasten dieser zu bereichern. Die Pflicht, sein Leben durch einen ehrlichen Handel, welcher auf freiwilligen Entscheidungen beruht, zu bestreiten.
"Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer,  je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen."
- Ludwig von Mises (1881-1973), Ökonom und Vertreter der Österreichischen Schule

Sonntag, 10. Juli 2011

Freies Marktgeld: Das Free-Banking Konzept

Thorsten Polleit, Michael von Prollius, Frank Schäffler und Norbert F. Tofall zeigen im dem äußerst informativen Artikel "Überwindung der Krise durch gutes Geld", der am 05.06.2009 als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist, die Ursachen des Beinahe-Kollapses des internationalen Finanzsystems auf und werben für einen Weg zu einem werthaltigen freien Marktgeld.

Dankenswerterweise beschränken sich die Autoren nicht nur auf die Kritik am staatlichen Geldmonopol, sondern zeigen mit dem Konzept des "Free-Banking" auch eine Alternative und deren mögliche Umsetzung auf.

Montag, 4. Juli 2011

Spezial Report Gold 2011 - Studie von Ronald-Peter Stöferle, Erste Bank Research


Am heutigen Montag, 04.07.2011 veröffentlichte der Investment- und Goldexperte Ronald-Peter Stöferle von der "Erste Bank" in Wien seinen bisher fünften Spezial Report zum Gold mit dem Titel "In GOLD we TRUST". Die 92-seitige Studie ist unter folgendem Direktlink der Kollegen "Bankhaus Rott & Frank Meyer" (erstklassig!) kostenlos als pdf-Datei abrufbar: