Montag, 8. August 2011

Ital. Zentralbank: Banken-Kartell par exellence

Musterbeispiel eines politisch organisierten Banken-Kartells

Banca d'Italia im Palazzo Koch, Rom
Die im Jahre 1893 als Aktiengesellschaft gegründete Banca d’Italia ist die italienische Zentralbank und Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB). Die Banca d’Italia wurde 1936 in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt und 1981 von der Regierung unabhängig. Die zentralen Aufgaben der Italienischen Zentralbank sind die Sicherstellung von Währungs- und Finanzstabilität durch ihre Mitverantwortung bei den Entscheidungen über eine einheitliche Geldpolitik des Euro-Währungsgebietes, die Umsetzung von EZB-Beschlüssen und die Finanzmarkt- und Bankenaufsicht in Italien. Darüber hinaus berät sie die nationalen Verfassungsorgane in finanzpolitischen Angelegenheiten.
Wir werden im Folgenden untersuchen, ob die Eigentümerstruktur der Banca d’Italia gewährleistet, dass die nationalen bzw. öffentlichen und gesamtwirtschaftlichen (und nicht einzelne private) Interessen ordnungsgemäß vertreten werden können. Hierzu werden wir prüfen, ob die Banca d’Italia auch in Besitz von privaten Institutionen ist. Private Eigentümer an Zentralbanken sind nicht unüblich und schwanken zwischen den Extremen amerikanische Notenbank Federal Reserve (zu 100 % in Privatbesitz) und Deutsche Bundesbank (zu 0 % in Privatbesitz).

Samstag, 6. August 2011

Machenschaften der Weltbank und des IWF



Vortrag von Prof. Dr. Bernd Senf


Der Schweizer Peter König, ehemaliger Ökonom für die Weltbank und Buchautor ("Implosion"), im Interview mit dem Schweizer Radio: Link
Herr König arbeitete ein Berufsleben lang als Ökonom und Experte für Wasserprojekte für die Weltbank in Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika. Er erklärt, wie die Weltbank funktioniert, wie sie rohstoffreichen Ländern der dritten Welt die Verschuldungsfalle stellt und wie internationale US-Konzerne dabei partizipieren.

Freitag, 5. August 2011

Minuto - ZeitGutscheine

Das Minuto Konzept
Die Verwendung neuer Zahlungsmittel benötigt eine Neubetrachtung unserer Beziehung zum Thema Geld. Konventionelles Geld ist ungedeckt, wird zentral heraus gegeben und Banken können mit einer kleinen Mindestreserve Unmengen an Krediten vergeben. In zunehmendem Maße wird erkannt, dass dieses Geldsystem eine Wurzel der wiederkehrenden ökonomischen und sozialen Probleme ist. Mittlerweile hat der weltweite Finanzmarkt die Probleme in eine globale Dimension vergrößert. Im Lauf der Jahre wuchs weltweit bei vielen Menschen der Bedarf nach grundlegenden Lösungen. Dabei wurde eine große Anzahl an komplementären Währungen entwickelt.