Samstag, 6. August 2011

Machenschaften der Weltbank und des IWF



Vortrag von Prof. Dr. Bernd Senf


Der Schweizer Peter König, ehemaliger Ökonom für die Weltbank und Buchautor ("Implosion"), im Interview mit dem Schweizer Radio: Link
Herr König arbeitete ein Berufsleben lang als Ökonom und Experte für Wasserprojekte für die Weltbank in Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika. Er erklärt, wie die Weltbank funktioniert, wie sie rohstoffreichen Ländern der dritten Welt die Verschuldungsfalle stellt und wie internationale US-Konzerne dabei partizipieren.


Er bestätigt damit die Aussagen des ehemaligen Agenten John Perkins in seinem z.T. autobiografischen Buch "Bekenntnisse eines Economic Hitman: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia".
Perkins erklärt in seinem Buch, seine Aufgabe als EHM sei es gewesen, den US-Geheimdienstbehörden und den multinationalen Konzernen zu helfen, ausländische Staatsoberhäupter dazu zu verleiten und ggf. zu erpressen, der US-Außenpolitik „zu dienen“ und der US-Wirtschaft lukrative Aufträge zu verschaffen. Es sei im Wesentlichen darum gegangen, Staaten größere US-amerikanische Kredite zu verschaffen, als sie ökonomisch verkraften konnten; durch deren so herbeigeführte Zahlungsunfähigkeit habe sich die USA weitreichende Einflusszonen in den jeweiligen Ländern gesichert, u.a. zur Gewinnung von Rohstoffen. Staatschefs, die derlei „Deals“ nicht zu folgen bereit waren, seien mit geheimdienstlicher Hilfe von den USA aus dem Weg geräumt worden.