Freitag, 30. März 2012

Die Gemeinwohl-Ökonomie

Eine 15-Punkte-Zusammenfassung

Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung wünschen 88 Prozent der Deutschen und 90 Prozent der ÖsterreicherInnen eine "neue Wirtschaftsordnung". Die Gemeinwohl-Ökonomie sieht sich als eine vollständige wirtschaftliche Systemalternative. Ihre Grundlagen wurden von Mag. Christian Felber in Neue Werte für die Wirtschaft erarbeitet und in einem wachsenden Kreis von UnternehmerInnen verfeinert.

Das Ziel sei, dem notorischen Diskussions-Dilemma "Wer gegen den Kapitalismus ist, ist für den Kommunismus" zu entkommen und einen konkreten und gangbaren Weg in die Zukunft aufzuzeigen. Bisher unterstützen unter anderem über 550 Unternehmen aus dreizehn Nationen diese Initiative. 150 Pioniere erstellten das Herzstück des Modells, die Gemeinwohl-Bilanz.

Dienstag, 27. März 2012

(R)EVOLUTION 2012

Wohl keine andere Jahreszahl polarisierte so wie 2012. Einerseits wegen der zahlreichen Katastrophenszenarien, andererseits weil immer mehr Menschen von einem Bewusstseinssprung ausgehen.

Dass sich der Mensch inmitten eines solchen (r)evolutionären geistigen Wandlungsvorgangs befindet, der seinen Höhepunkt 2012 erreichen könnte, dafür sollen wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen sprechen.

Man gehe davon aus, dass die Menschheit vor einem geistigen Entwicklungssprung vom materialistisch-eindimensionalen gefilterten hin zu einem komplexen, mehrdimensionalen und holistischen Weltbild stehe.

Freitag, 23. März 2012

Der "fehlende Zins" und das Sparen

Oft wird unter Geldsystemkritikern auch "vom fehlenden Zins" gesprochen, weshalb es für einige Kreditnehmer im Gesamtsystem unmöglich sei, ihren Darlehensbetrag plus Zinsen zurückzuzahlen und somit der Zahlungsausfall von Schuldnern (und die Vernichtung von Geldvermögen) systembedingt und geradezu vorprogrammiert sei. Aus diesem Grund müsse der fehlende Zins durch wiederholte Neuverschuldung ausgeglichen werden, damit das System nicht in sich zusammenbricht. Welche Rolle spielen der fehlende Zins und das Sparen bei dem "Zwang zur Neuverschuldung"? Wir werden das im Folgenden für die gegenwärtige Fiat-Money-Geldordnung untersuchen.
Bei einem freien Marktgeld, welches Nettoguthaben wäre (also nicht per Kredit durch eine entsprechende Geldschuld in Umlauf käme) entsteht dieses "Problem" erst gar nicht.